Was bedeutet Betreuung - und wer kann Betreuer*in werden?

Informationen der Koordinierungs,- Beratungs- und Kontaktstelle SüdLicht zu Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI

Im Januar 2015 ist das Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Die ehemaligen "Betreuungsleistungen nach Pflegeleistungsergänzungsgesetz" (kurz PflEG) sind verändert worden und seitdem im § 45 des SGB XI beschrieben. Mit dem Pflegestärkungsgesetz gilt: Pflegebedürftige Personen können (unabhängig welcher Pflegegrad) monatlich 125€für Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen.

Die Koordinierungs-, Beratungs- und Kontaktstelle ist anerkannt, Leistungen nach §45b SGB XI zu erbringen. Stellvertretend für alle Pflegekassen wurde mit dem Kommunalen Sozialverband Sachsen vereinbart, dass wir niedrigschwellige Betreuung anbieten dürfen.

Für die Betreuungsleistungen steht uns ein Pool von Personen zur Verfügung. Dazu zählen Mitarbeiter*innen, die als ehrenamtliche Mitarbeiter*innen für SüdLicht tätig sind, Praktikant*innen (auch ehemalige) der Autismusambulanz sowie Personen, die bereits Ferienfahrten oder Jugendlichenausflüge der Autismusambulanz begleitet haben oder im Rahmen ihres Studiums/ihrer Ausbildung eine ehrenamtliche Tätigkeit bei FRÖBEL ausüben. Die meisten Betreuer*innen besitzen (heil-)pädagogische bzw. förderpädagogische Kenntnisse sowie Kenntnisse zum Autismus-Spektrum. Sie nehmen mindestens zweimal jährlich an speziellen Betreuer*innentreffen bei SüdLicht teil und können unser Weiterbildungsangebot in Anspruch nehmen. Die Betreuer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung (Übungsleiterpauschale gemäß §3 Nr. 26 EStG).

Sie möchten Betreuer*in werden?

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