Aktuelles · Kinderrechte · Politik und Gesellschaft 19. September 2019 · HO

Recht auf Bildung, Teilhabe und eine lebenswerte Zukunft

Die Umsetzung der Rechte von Kindern beginnt bei der frühen Bildung – FRÖBEL setzt sich vielfältig für die Rechte von Kindern und für mehr Nachhaltigkeit ein.

Motiv aus dem FRÖBEL-Leitbild: "Kinder haben das Recht auf Bildung und die Entfaltung ihrer Persönlichkeit."

Am 20. September gehen weltweit Millionen Menschen auf die Straße. Am selben Tag findet der Weltkindertag statt, in diesem Jahr unter dem Motto "Wir Kinder haben Rechte!". Der Weltkindertag macht damit auf den bevorstehen 30. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention im November aufmerksam.

FRÖBEL-Geschäftsführerin Dr. Gudrun Rannacher sagt anlässlich des Aktionstages: "Kinder haben ein Recht auf gute Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und auf eine lebenswerte Zukunft. Deshalb muss die Umsetzung der Rechte von Kindern, von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zusammen gedacht werden. Damit Kinder ihre Rechte wahrnehmen können, müssen sie diese kennen – dafür setzen wir uns täglich in der pädagogischen Praxis ein. Damit Erwachsene die Rechte der Kinder verstärkt wahrnehmen und in ihrem Handeln berücksichtigen, müssen sie endlich im Grundgesetz verankert werden – dafür setzen wir uns politisch ein."

Als Bildungsträger engagiert sich FRÖBEL auf vielfältige Weise für die Rechte von Kindern und die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung - auf der gesellschaftspolitischen Ebene zum Beispiel durch die Unterstützung der Initiative Kinderrechte ins Grundgesetz, als verantwortungsvoller Arbeitgeber und in den Krippen, Kindergärten und Horten vor Ort. So sind die Rechte von Kindern, abgeleitet aus der UN-Kinderrechtskonvention, in unserem pädagogischen Leitbild fest verankert und Grundlage der pädagogischen Praxis.

Aktuell entwickelt FRÖBEL eine übergreifende und ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie für das Unternehmen. Es gilt, die vielen bereits getroffenen Maßnahmen zu bündeln, zu bewerten und die wirksamsten Maßnahmen übergreifend umzusetzen. Das beginnt bei relativ kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen wie der Ausstattung insbesondere unserer bestehenden Einrichtungen, der vollständigen Umstellung auf Ökostrom, der Einsparung von Emissionen bei Dienstreisen und baulichen Maßnahmen. Im Fokus ist natürlich auch die gelebte pädagogische Praxis vor Ort. In unseren Einrichtungen gibt es schon eine Vielzahl beispielhafter Projekte und erste Kindergärten, die das Thema zum Kernkonzept ihrer Einrichtung gemacht haben. Entsprechend steigt die Nachfrage der pädagogischen Fachkräfte nach Fortbildungen zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). FRÖBEL greift dieses Interesse gern mit entsprechenden Angeboten der Personalentwicklung auf.  

FRÖBEL begrüßt daher das Engagement von Kindern und Jugendlichen bei "Fridays for Future". "Wir registrieren mit großer Freude, dass Kinder und Jugendliche sich weltweit für den Klimaschutz vernetzen und ihre Zukunft damit selbst in die Hand nehmen. Das bestätigt uns in dem Auftrag, den wir uns mit unserem Leitbild gegeben haben und den wir täglich bestmöglich in unseren Einrichtungen umsetzen: Kinder kompetent und mit Herz dabei zu begleiten, selbstständige, selbstbewusste und verantwortungsvolle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu werden", so Dr. Gudrun Rannacher.

FRÖBEL-Leitbild

Kinderrechte-Wochen bei FRÖBEL

Seit 30 Jahren sind die Rechte von Kindern in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Unser pädagogisches Leitbild greift diese elementaren Rechte auf. Kinder sollen in unseren Krippen, Kindergärten und Horten die Erfahrung machen, dass ihre Rechte anerkannt und gelebt werden. Bis zum 20. November 2019 - dem Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention - stellen wir jede Woche ein Kinderrecht vor und zeigen, wie unser Leitbild in der Praxis umgesetzt wird.

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